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Das Thermalwasser im Badhotel Kirchler in Hintertux

Unweit vom Hotel entspringt Europas höchstgelegene Thermalquelle und ist schon seit über 150 Jahren im Besitz der Familie Kirchler. Eine eigene Leitung führt direkt ins Thermal Badhotel Kirchler. Mit unserem Thermalwasser wird ausschließlich unser Haus versorgt.

Unser Wasser hat eine besonders gute Trinkwasserqualität. Für das Hallenbad (ca. 28°C) bereiten wir das Wasser derart auf, dass es sämtlichen Anforderungen des Bäderhygienegesetzes entspricht.

Der Geologe und Höhlenforscher Prof.Univ.Doz.Dr. Georg Mutschlechner (1908 - 1999) schrieb einst:

 

BAD HINTERTUX (TIROL): DAS THERMALBAD IN GLETSCHERNÄHE

Ähnlich wie in Bad Gastein und am Brennerpass entspringt an der Grenze des Zentralgneises der Hohen Tauern gegen die begleitende Schieferhülle auch im Tuxer Tal naturwarmes Wasser. Hier im südwestlichen Einzugsgebiet des Zillertales befindet sich in 1500 m Höhe das höchstgelegene Thermalbad Europas.

Nahe südlich des Gletscherwasser führenden Baches spenden 22 laue bis warme Schuttquellen Wasser mit Austrittstemperaturen zwischen 12 und 22,2° C. Sie sind erheblich wärmer als das Jahresmittel der Lufttemperatur (4,6° C). Das klare, farb- und geruchslose Wasser ohne besonderen Geschmack ist mit durchschnittlich 160 Milligramm gelöster fester Stoffe im Kilogramm schwach mineralisiert.

Es enthält hauptsächlich Natrium, Kalium, Kalzium, Chlor, Sulfat und Hydrogenkarbonat. Die radioaktiven Spurenstoffe Radium-Emanation (Radon) und Radium-Element sind in unerheblichen Mengen vorhanden. Bemerkenswert ist die Anwesenheit von Uran, das auch quellintern angereichert vorkommt. Spektrographisch nachgewiesen sind in abnehmender Menge Kupfer, Eisen, Aluminium, Blei, Mangan und Zink. Es ist demnach ein Natrium-Hydrogenkarbonat-Sulfat-Thermalwasser.

Weil die Menge der gelösten festen Bestandteile weniger als 1 Gramm im Kilogramm Wasser beträgt und die Mindesttemperatur für Thermen (20° C) eben noch überschritten wird, ist es eine echte einfache Thermalquelle (Akratotherme) im balneologischen Sinne.

Dieses Naturgeschenk wird seit mindesten 350 Jahren genutzt. Bereits um das Jahr 1600 hat M. Burglechner vom "Wildbad in Wildentux" geschrieben. Es muss also schon damals bekannt gewesen sein. Die Abgeschlossenheit dieser früher nur schwer zugänglichen Gegend brachte es mit sich, dass Badeeinrichtungen für einen
Kurbetrieb erst im Jahre 1847 geschaffen wurde.

Das Thermalwasser eignet sich bei leichten rheumatischen Erkrankungen, Verletzungsfolgen, Aufbrauchskrankheiten, reversiblen Altersbeschwerden und Erschöpfungszuständen (Rekonvaleszenz).

Univ.-Doz. Dr. Georg Mutschlechner